Dienstag, 9. Juni 2009

Die erste Blockwoche...

...liegt nun hinter uns. Viele Übungen haben mich tief in mein Inneres geführt und klingen intensiv nach. Ich bin noch immer sehr aufgewühlt, nachdenklich, euphorisch, beeindruckt, berührt, freudig, glücklich.

Es war eine sehr intensive Woche, in der ich viel gelernt habe. Auch Theorie - wie z.B. Farbenlehre - insbesondere aber über meinen Zugang und Umgang mit der Malerei. Meinen Anspruch, dass alles was ich zu Papier bringe "schön" sein muss, habe ich nach viel innerem "Kampf" hinter mir lassen können:




In der Kunsttherapie geht es nicht um das äussere Erscheinungsbild, um Schönheit oder Realismus. Kunst in der Therapie bildet nicht sichtbare Dinge ab, sondern macht Dinge sichtbar. Gefühle, die wir vielleicht nicht aussprechen können, die keinen Namen haben, die ungeordnet in uns sind.




Beeindruckend fand ich die Übung, bei der wir spontan und in wenigen Minuten die Gefühle Liebe, Angst, Trauer, Hoffnung, Wut und Freude aufmalen sollten. Es ist erstaunlich, wie ähnlich wir 13 - völlig unterschiedlichen - Frauen unsere Gefühle ausdrückten:




Mehr kann ich momentan noch nicht über die erste Woche schreiben. Vieles muss sich erst setzen oder in den Alltag integriert werden. Ein schönes Resümee ist das Bild meiner Mitschülerin Edith:

Kommentare:

Miriam hat gesagt…

Hallo Christine,
das hört sich alles so spannend an, daran hätte ich auch Spaß... ich freu mich schon auf deine folgenden Posts!

Liebe Grüße

Miriam

Tinki hat gesagt…

Oh, ich finde auch, daß sich das äußerst interessant anhört... ich habe im Studium auch viel mit Kunsttherapie gemacht, weiß aber nicht mehr viel davon :( Bin gespannt, was Du so noch alles erzählen wirst! Liebe Grüße Tinki

ankastella hat gesagt…

Spannendes Thema, ich schau wieder rein. Und es stimmt, malen macht die Seele frei.
Liebe Grüsse
Anita