Donnerstag, 21. Januar 2010

Jawlensky

Dieses Zitat von Alexej von Jawlensky (1864 - 1941) hat mich sehr beeindruckt:

Jeder findet in jedem Kunstwerk immer nur das, wozu er sich selbst in seiner eigenen Seele vorbereitet hat. Darin liegt gerade die Kraft und die Unausschöpflichkeit eines Kunstwerkes. Es ist auch nicht nötig, dass das Empfinden des Betrachters und der schöpferische Trieb des Künstlers sich decken, denn der Künstler schafft mehr oder weniger unbewusst aus seiner Intuition heraus und scheint damit mehr zu sagen, als er eigentlich zu sagen beabsichtigte. Darin liegt gerade das Mysterium des Schaffens.“

Jawlenskys Bilder berühren mich sehr tief und auf eine besondere Art und Weise. Warum und mas meine Seele dazu vorbereitet hat, muss ich erst noch herausfinden. Dieses Bild habe ich zum ersten Mal im Buchheimmuseum in Bernried gesehen - und es begegnet mir immer wieder:



Es scheint mich zu hypnotisieren, es macht mich gleichzeitig traurig und aggressiv. WARUM?

>> Google Bildergalerie Jawlensky

Donnerstag, 14. Januar 2010

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Glücklicher Zufall oder Schicksal?

Nach einer Darmgrippe war ich am Montag ziemlich durch den Wind, wollte aber unbedingt meinen ersten Praktikumstag antreten. Am Nachmittag war ich dann aber doch unschlüssig - sage ich ab oder nicht? Dann klingelt das Telefon: Die Kunsttherpeutin der Klinik fragt höflichst und fast schon kleinlaut an, ob wir den Praktikumsbeginn um eine Woche verschieben können. Sie hätte im Moment vorwiegend Einzelsitzungen, bei denen dritte, noch dazu fremde Personen sehr störend sein können. Von wegen Therapeut-Klient-Beziehung und so...

JA! Ich hatte mich zwar bereits sehr darauf gefreut, aber das passte mir nun wirklich gut rein. Und weil ich nächste Woche ein Kinderbetreuungsproblem gehabt hätte und ich die Woche drauf im Blockunterricht bin, haben wir das Praktikum kurzerhand - und zur Zufriedenheit aller - auf Anfang Februar verschoben.

:-)

Freitag, 8. Januar 2010

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Pastellkreiden

...sind meine derzeitigen Lieblingsfarben. Das Schöne daran ist, dass ich mit den Fingern arbeiten kann. Beim Wischen entstehen wunderschöne sanfte Übergänge.

Mein liebster Schatz hat mir zu Weihnachten die allerbesten Pastellkreiden von Schmincke geschenkt, einen ganzen Holzkoffer voll!!!!! Hab sie dann auch gleich noch am Heilig Abend ausprobiert und ein schnelles Spiralenbild (was sonst ?? !! *gähn*) produziert.

Die Farben haben eine fanastische Leuchtkraft, die Übergänge lassen sich perfekt verwischen - die Kreiden sind extrem weich und dicht. Leider ist meine Lieblingsfarbe Rot auch gleich in viele Einzelteilchen zerbrochen.