Da soll noch einer sagen, Blogschreiben wäre sinnfrei.
Ich habe den - sehr ungewöhnlichen und noch nie da gewesenen - Antrag gestellt, mein Blog als Abschlussarbeit einreichen zu dürfen. Natürlich schön gedruckt als Buch (www.blurb.com) und noch etwas ausgearbeitet. Immerhin stecken zwei Jahre "Arbeit" drin, in denen ich kontinuierlich meine Ausbildung begleitet und dokumentiert habe.
Antrag genehmigt.
Abschlussarbeit (fast) geritzt.
:-)
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Freitag, 29. April 2011
Mittwoch, 23. März 2011
Es ist vorbei
Gestern war es soweit: Abschlussprüfung am Campus.
Ich kann es kaum glauben, dass die Ausbildungszeit schon zu Ende ist. Noch vor vier Jahren war ich ganz am Anfang, wusste nicht, wohin mein Weg mich führt. Damals stand ich vor der Wahl, eine Weiterbildung im klassischen naturheilkundlichen Bereich oder in der Psychotherapie zu machen. Ich entschied mich für die Psychotherapie. Zwei Jahre machte ich berufsbegleitend den "kleinen" HP (den großen hatte ich ja zum Glück schon, inkl. Amtsarztprüfung). Ich saugte alles Wissen auf. Ich denke noch heute oft an den Satz unseres Dozenten am allerersten Schultag: "Nach dieser Ausbildung werdet ihr nicht mehr die Gleichen sein." Wie recht er doch hatte.... wie unglaublich recht, hätte ich damals nicht für möglich gehalten.
Dann zwei weitere Jahre am Campus - die Ausbildung zur Kunsttherapeutin hat mir so viel gegeben. Nicht nur praktisches Handwerkszeug, das ich bereits gut anwenden kann, sondern: Eigenreflektion, Selbstbewußtsein, ein Ziel. Es gab nie einen Zeitpunkt, an dem ich nicht davon überzeugt war, das Richtige zu tun. Ich habe im Kurs viele wunderbare Frauen kennengelernt und Freundinnen gewonnen.
Ich bin stolz und glücklich, dass ich das Alles geschafft habe - ganz besonders in dieser schweren Zeit.
Ich kann es kaum glauben, dass die Ausbildungszeit schon zu Ende ist. Noch vor vier Jahren war ich ganz am Anfang, wusste nicht, wohin mein Weg mich führt. Damals stand ich vor der Wahl, eine Weiterbildung im klassischen naturheilkundlichen Bereich oder in der Psychotherapie zu machen. Ich entschied mich für die Psychotherapie. Zwei Jahre machte ich berufsbegleitend den "kleinen" HP (den großen hatte ich ja zum Glück schon, inkl. Amtsarztprüfung). Ich saugte alles Wissen auf. Ich denke noch heute oft an den Satz unseres Dozenten am allerersten Schultag: "Nach dieser Ausbildung werdet ihr nicht mehr die Gleichen sein." Wie recht er doch hatte.... wie unglaublich recht, hätte ich damals nicht für möglich gehalten.
Dann zwei weitere Jahre am Campus - die Ausbildung zur Kunsttherapeutin hat mir so viel gegeben. Nicht nur praktisches Handwerkszeug, das ich bereits gut anwenden kann, sondern: Eigenreflektion, Selbstbewußtsein, ein Ziel. Es gab nie einen Zeitpunkt, an dem ich nicht davon überzeugt war, das Richtige zu tun. Ich habe im Kurs viele wunderbare Frauen kennengelernt und Freundinnen gewonnen.
Ich bin stolz und glücklich, dass ich das Alles geschafft habe - ganz besonders in dieser schweren Zeit.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Integral oder klinisch?
Zu deiner Frage, Kathrin:
Integraler Kunstherapeut ist eine Campus-spezifische Bezeichnung. Ich habe es so verstanden, dass die Bezeichung deshalb verwendet wird, weil die Ausbildung am Campus verschiedenen therapeutische Ansätze und Methoden vereint, also "integriert". Im Gegensatz zu manch anderen Instituten, die z.B. ausschließlich analytische KT vermitteln (also tiefenpsychologisch orientiert, bei diesem Ansatz werden Bilder gedeutet). Integraler Kunsttherapeut ist also keine offizielle Berufsbezeichnung und sagt letzlich nichts über die beruflichen Möglichkeiten aus rechtlicher Sicht.
Klinischer Kunsttherapeut dagegen ist eine gängige Berufsbezeichnung für Kunsttherapeuten, die die Ausbildung haben, um mit KRANKEN Patienten zu arbeiten. Hierzu muss man entweder zusätzlich die Zulassung zur Ausübung der Heilkunde haben (Heilpraktiker) oder im Rahmen eines stationären Aufenthalts des Patienten ausschließlich auf ärztliche Anweisung arbeiten. Um am Campus den Zusatz Klinischer KT zu erhalten, sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen, z.B. mehr Praktikumsstunden.
Grundsätzlich gilt: Du kannst als KT nur dann in eigener Praxis klinisch, also mit Kranken, arbeiten, wenn du die HP-Zulassung hast. Ansonsten kannst du nur beraten oder begleiten. Am Campus nennt sich der Abschluss ohne HP "Integraler Kunstpädagoge".
Verwirrend?????
Integraler Kunstherapeut ist eine Campus-spezifische Bezeichnung. Ich habe es so verstanden, dass die Bezeichung deshalb verwendet wird, weil die Ausbildung am Campus verschiedenen therapeutische Ansätze und Methoden vereint, also "integriert". Im Gegensatz zu manch anderen Instituten, die z.B. ausschließlich analytische KT vermitteln (also tiefenpsychologisch orientiert, bei diesem Ansatz werden Bilder gedeutet). Integraler Kunsttherapeut ist also keine offizielle Berufsbezeichnung und sagt letzlich nichts über die beruflichen Möglichkeiten aus rechtlicher Sicht.
Klinischer Kunsttherapeut dagegen ist eine gängige Berufsbezeichnung für Kunsttherapeuten, die die Ausbildung haben, um mit KRANKEN Patienten zu arbeiten. Hierzu muss man entweder zusätzlich die Zulassung zur Ausübung der Heilkunde haben (Heilpraktiker) oder im Rahmen eines stationären Aufenthalts des Patienten ausschließlich auf ärztliche Anweisung arbeiten. Um am Campus den Zusatz Klinischer KT zu erhalten, sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen, z.B. mehr Praktikumsstunden.
Grundsätzlich gilt: Du kannst als KT nur dann in eigener Praxis klinisch, also mit Kranken, arbeiten, wenn du die HP-Zulassung hast. Ansonsten kannst du nur beraten oder begleiten. Am Campus nennt sich der Abschluss ohne HP "Integraler Kunstpädagoge".
Verwirrend?????
Freitag, 4. Juni 2010
Bestanden!!!
Trotz psychischer Ausnahmesituation und lächerlicher 2 Tage Vorbereitung habe ich meine Zwischenprüfung bestanden!!!! Und gar nicht mal so schlecht: 170,5 von 200 Punkten - das ist ein glatte 2 plus. :-)
COOOOOOOOL!!!!!!
Sonntag, 2. Mai 2010
Zwischenprüfung
Obwohl ich Moment meine fünf Sinne nicht wirklich beisammen habe, werde ich die Zwischenprüfung am Dienstag antreten. Ein wenig vorbereitet habe ich mich zwar, aber ob ich in so einer Stresssituation die Nerven bewahre?? Um die ist es im Moment nicht gut bestellt....
Naja, mehr als durchfallen kann ich nicht, habe also nichts zu verlieren. Und wenn ichs doch irgenwie hinkrieg, tuts mir bestimmt gut.
Daumen drücken!
Naja, mehr als durchfallen kann ich nicht, habe also nichts zu verlieren. Und wenn ichs doch irgenwie hinkrieg, tuts mir bestimmt gut.
Daumen drücken!
Montag, 15. Februar 2010
Gruppenbild (mit Damen)
Die schönste Übung der vergangenen Blockwoche war zweifellos unsere Gruppenübung: Eine riesige Unterwasserwelt, gemalt von allen 13 Teilnehmerinnen.
Jede von uns hatte eine Farbe zur Verfügung. Anfangs waren die meisten recht zögerlich, jede begann an seinem Fleckchen erste Motive zu pinseln oder mit den Händen zu malen. Doch schon bald entwickelte sich eine mitreissende Dynamik. Wir verteilten unsere Farbe gleichmäßig auf der großen Fläche, sogar mitten ins Bild mussten wir dafür gehen. Jede unterstützte dabei die andre, wenn z.B. ein roter Fisch ein weißes Auge brauchte, kam einfach die Dame mit der weißen Farbe hinzu. Niemand überkleckste etwas, es war ein partnerschafltiches Miteinander - mit viel Konzentration, aber auch Spaß und Gelächter.
Am Ende waren wir gemeinsam sehr stolz auf unseren prächtigen, farbenfrohen "Wandteppich".
Eine tolle Übung zur Stärkung des Gruppengefühls, neudeutsch: "Teambuilding".



Jede von uns hatte eine Farbe zur Verfügung. Anfangs waren die meisten recht zögerlich, jede begann an seinem Fleckchen erste Motive zu pinseln oder mit den Händen zu malen. Doch schon bald entwickelte sich eine mitreissende Dynamik. Wir verteilten unsere Farbe gleichmäßig auf der großen Fläche, sogar mitten ins Bild mussten wir dafür gehen. Jede unterstützte dabei die andre, wenn z.B. ein roter Fisch ein weißes Auge brauchte, kam einfach die Dame mit der weißen Farbe hinzu. Niemand überkleckste etwas, es war ein partnerschafltiches Miteinander - mit viel Konzentration, aber auch Spaß und Gelächter.
Am Ende waren wir gemeinsam sehr stolz auf unseren prächtigen, farbenfrohen "Wandteppich".
Eine tolle Übung zur Stärkung des Gruppengefühls, neudeutsch: "Teambuilding".



Montag, 25. Januar 2010
Kunsttherapie mit Kindern
So, heute bring ich's hinter mich: Mein Referat zum Thema "Kunsttherapie mit Kindern". Viel zu lang ist es geworden - es ist mir sehr schwer gefallen, das Thema in den engen zeitlichen Rahmen zu pressen. Es würde vermutlich mehrere Blockwochen oder sogar eine eigene Ausbildung nötig sein, um alles Wichtige zur Kunsttherapie mit Kindern zu sagen. Deshalb kann ich einige Themen nur anschneiden und muss auch einiges weglassen.
Mein persönliches Fazit: Ich würde Kunsttherapie mit Kindern mit ausgeprägten Störungen ausschließlich in Zusammenarbeit mit einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten machen. Ich finde es bei Kindern sehr gefährlich, in der Seele „rumzuwühlen“. Grade Kinder reagieren sehr stark auf kreative Symbolarbeit, da muss man genau wissen, was man tut. Das braucht großes Fachwissen und viel Erfahrung.
Für alle, die das Thema interessiert:
>> "Kunsttherapie mit Kindern" als PDF
Mein persönliches Fazit: Ich würde Kunsttherapie mit Kindern mit ausgeprägten Störungen ausschließlich in Zusammenarbeit mit einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten machen. Ich finde es bei Kindern sehr gefährlich, in der Seele „rumzuwühlen“. Grade Kinder reagieren sehr stark auf kreative Symbolarbeit, da muss man genau wissen, was man tut. Das braucht großes Fachwissen und viel Erfahrung.
Für alle, die das Thema interessiert:
>> "Kunsttherapie mit Kindern" als PDF
Mittwoch, 25. November 2009
Mein Referat...
...für Januar ist weitgehend fertig und zur Vorabansicht an die Dozentin geschickt. Puuuh. War viel Arbeit, aber es hat auch riesig Spaß gemacht und ich hab viel gelernt dabei. "Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche" - das Thema interessiert mich einfach so richtig.
In diesem Zusammenhang ein Buchtipp:
In diesem Zusammenhang ein Buchtipp:
Donnerstag, 5. November 2009
Prüfungsfragen
Ich muss gestehen, dass ich bisher die Schulwochen nicht wirklich gut nachbereitet habe. Die Skripte habe ich nur überflogen, Hausaufgaben mehr schlecht als recht erledigt. Der Alltag hat mich voll im Griff und bisher immer auf Kosten der Ausbildung. Doch dies muss sich nun ändern!!
Im Januar habe ich 2 Referate zu halten, im März ist Zwischenprüfung. Bis dahin gibts noch tierisch viel zu tun! Außerdem wollte im mich auf mein Praktikum im Januar vorbereiten.
Nun habe ich mir mal die Nachbereitungsfragen zu den einzelnen Blockwochen von der E-Learning-Plattform herunter geladen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Prüfungen. Von Farbtheorie bis hin zur Jungschen Psychologie - die Fragen lassen mich erst mal stutzen...
Es gibt viel zu tun!!

Mein Kraftort - entstanden in der 2. Schulwoche (Pastellkreide)
Im Januar habe ich 2 Referate zu halten, im März ist Zwischenprüfung. Bis dahin gibts noch tierisch viel zu tun! Außerdem wollte im mich auf mein Praktikum im Januar vorbereiten.
Nun habe ich mir mal die Nachbereitungsfragen zu den einzelnen Blockwochen von der E-Learning-Plattform herunter geladen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Prüfungen. Von Farbtheorie bis hin zur Jungschen Psychologie - die Fragen lassen mich erst mal stutzen...
- Für was steht Licht und Dunkelheit in der Psychologie?
- Was geschieht im Prozess der Wahrnehmung?
- Nennen Sie bis zu 3 Wirkungsprinzipien des Malen eines Mandalas.
- Welches sind die vier Grund- und Bewußstseinsfunktionen nach Jung?
- Wie ist die Grundstruktur eines Märchens aufgebaut?
- Wie unterscheiden sich absichtslose und absichtsvolle Handlungen in ihrer Wirkung?
- Bezeichne die verscheidenen Phasen eines kreativen Prozesses.
Es gibt viel zu tun!!

Mein Kraftort - entstanden in der 2. Schulwoche (Pastellkreide)
Freitag, 30. Oktober 2009
Zurück im Alltag
Auch diese Schulwoche war bepackt mit Eindrücken, Gefühlen, Erkenntnissen, Wissen - wir haben viel gelacht und auch geweint.
Nun bin ich etwas erschöpft, aber auch unendlich inspiriert und voll mit Plänen und Ideen!!
Wir haben getont:

Uns verkleidet, Theater gespielt und getanzt:

Unseren Lebensbaum gemalt:

Viel gelernt über die Farbe Blau:


Und über Grün:

Nun bin ich etwas erschöpft, aber auch unendlich inspiriert und voll mit Plänen und Ideen!!
Wir haben getont:

Uns verkleidet, Theater gespielt und getanzt:

Unseren Lebensbaum gemalt:

Viel gelernt über die Farbe Blau:


Und über Grün:

Montag, 26. Oktober 2009
Diesmal ist es anstrengend
Seit Freitag haben wir unsere dritte Blockwoche. Und diesmal fällt es mir richtig schwer.
Zum einen hat Sonia dieses Mal keine Ferien und ist deshalb nicht bei ihrer Tante. D.h. ich habe vor und nach der Schule normalen Alltag mit für Schule fertig machen, mit dem Hund Gassi gehen, Hund wegbringen, aufräumen, Wäsche waschen, für Abendessen sorgen... Ist etwas anstrengend nach 8 Stunden Unterricht und knapp 2 Stunden Hin- und Rückfahrt. Für die kleine Maus ist es aber auch anstrengend, sie muss täglich zu einer anderen Freundin nach der Schule. Wo sie doch am liebsten zu Hause ist (wie sie selbst sagt). Und mein Liebster ist ja leider selbst so eingespannt.
Abends erledige ich die dringenden Fälle im Job, bei Elfenschweinchen und Shoppen. Schenken.Helfen.
Nebenbei organisiere ich dann noch die große Party zum 40. Geburtstag meines Mannes. Wir haben noch immer keinen DJ, und es sind nur noch 5 Tage. PANIK!
Was es mir aber besonders schwer macht, ist diese besondere Zeit zur Zeit. Vor genau fünf Jahren saß ich am Sterbebett meiner Mama. Die Trauer wird leichter, aber sie wird wohl nie weg gehen. Sie begleitet mich und das ist gut so.

Am Grat zwischen Herzogstand und Brauneck
Zum einen hat Sonia dieses Mal keine Ferien und ist deshalb nicht bei ihrer Tante. D.h. ich habe vor und nach der Schule normalen Alltag mit für Schule fertig machen, mit dem Hund Gassi gehen, Hund wegbringen, aufräumen, Wäsche waschen, für Abendessen sorgen... Ist etwas anstrengend nach 8 Stunden Unterricht und knapp 2 Stunden Hin- und Rückfahrt. Für die kleine Maus ist es aber auch anstrengend, sie muss täglich zu einer anderen Freundin nach der Schule. Wo sie doch am liebsten zu Hause ist (wie sie selbst sagt). Und mein Liebster ist ja leider selbst so eingespannt.
Abends erledige ich die dringenden Fälle im Job, bei Elfenschweinchen und Shoppen. Schenken.Helfen.
Nebenbei organisiere ich dann noch die große Party zum 40. Geburtstag meines Mannes. Wir haben noch immer keinen DJ, und es sind nur noch 5 Tage. PANIK!
Was es mir aber besonders schwer macht, ist diese besondere Zeit zur Zeit. Vor genau fünf Jahren saß ich am Sterbebett meiner Mama. Die Trauer wird leichter, aber sie wird wohl nie weg gehen. Sie begleitet mich und das ist gut so.

Am Grat zwischen Herzogstand und Brauneck
Samstag, 22. August 2009
Eine weitere Schulwoche
...liegt nun hinter mir.
Es war wieder sehr inspirierend, spannend, aufwühlend, bedrückend, beglückend, lus(ch)tig ;-), märchen-haft, bereichernd.
Wir haben gemalt, gelacht, gegrübelt, geweint, gezeichnet, gefühlt, gelernt, gegackert, geratscht, gegeben und genommen.
Wir kennen nun C.G. Jung's Archetypen, Schatten, Persona, Selbst, Grundeinstellungen und Stimmungstypen, Bewußtes und Unbewußtes, individuell und kollektiv.
Märchen sind für uns nun mehr als nur Geschichten für Kinder und Mandalas nicht mehr nur Zeitvertreib. Wir haben viel gelernt über Gesprächsführung und Gruppendynamik.
Mein wichtigstes Bild dieser Woche ist (noch) unvollendet:

Danke, Nina, für dieses wundervolle Bild:

Danke, Mädels!!
Ich freu mich schon auf's nächste Mal!
Es war wieder sehr inspirierend, spannend, aufwühlend, bedrückend, beglückend, lus(ch)tig ;-), märchen-haft, bereichernd.
Wir haben gemalt, gelacht, gegrübelt, geweint, gezeichnet, gefühlt, gelernt, gegackert, geratscht, gegeben und genommen.
Wir kennen nun C.G. Jung's Archetypen, Schatten, Persona, Selbst, Grundeinstellungen und Stimmungstypen, Bewußtes und Unbewußtes, individuell und kollektiv.
Märchen sind für uns nun mehr als nur Geschichten für Kinder und Mandalas nicht mehr nur Zeitvertreib. Wir haben viel gelernt über Gesprächsführung und Gruppendynamik.
Mein wichtigstes Bild dieser Woche ist (noch) unvollendet:
Danke, Nina, für dieses wundervolle Bild:

Danke, Mädels!!
Ich freu mich schon auf's nächste Mal!
Mittwoch, 10. Juni 2009
Mein Leben wird sich verändern
Und zwar drastisch.
Ich habe gerade in aller Ausführlichkeit die Richtlinien für die Zertifizierung als klinischer Kunsttherapeut gelesen. Ich werde nicht nur selbst 40 Stunden in Therapie gehen müssen, sondern auch 120 Stunden mit meiner Arbeitsgruppe verbringen und 500 Stunden klinisches Praktikum (= 25 Wochen in Teilzeit = 1/2 Jahr) ableisten müssen.
Diese strengen Zertifizierungsrichtlinien waren mit der Grund, warum ich mich für die Ausbildung am Campus Naturalis entschieden habe. Qualität entscheidet. Aber stressig wirds.....
Ich habe gerade in aller Ausführlichkeit die Richtlinien für die Zertifizierung als klinischer Kunsttherapeut gelesen. Ich werde nicht nur selbst 40 Stunden in Therapie gehen müssen, sondern auch 120 Stunden mit meiner Arbeitsgruppe verbringen und 500 Stunden klinisches Praktikum (= 25 Wochen in Teilzeit = 1/2 Jahr) ableisten müssen.
Diese strengen Zertifizierungsrichtlinien waren mit der Grund, warum ich mich für die Ausbildung am Campus Naturalis entschieden habe. Qualität entscheidet. Aber stressig wirds.....
Dienstag, 9. Juni 2009
Die erste Blockwoche...
...liegt nun hinter uns. Viele Übungen haben mich tief in mein Inneres geführt und klingen intensiv nach. Ich bin noch immer sehr aufgewühlt, nachdenklich, euphorisch, beeindruckt, berührt, freudig, glücklich.
Es war eine sehr intensive Woche, in der ich viel gelernt habe. Auch Theorie - wie z.B. Farbenlehre - insbesondere aber über meinen Zugang und Umgang mit der Malerei. Meinen Anspruch, dass alles was ich zu Papier bringe "schön" sein muss, habe ich nach viel innerem "Kampf" hinter mir lassen können:

In der Kunsttherapie geht es nicht um das äussere Erscheinungsbild, um Schönheit oder Realismus. Kunst in der Therapie bildet nicht sichtbare Dinge ab, sondern macht Dinge sichtbar. Gefühle, die wir vielleicht nicht aussprechen können, die keinen Namen haben, die ungeordnet in uns sind.

Beeindruckend fand ich die Übung, bei der wir spontan und in wenigen Minuten die Gefühle Liebe, Angst, Trauer, Hoffnung, Wut und Freude aufmalen sollten. Es ist erstaunlich, wie ähnlich wir 13 - völlig unterschiedlichen - Frauen unsere Gefühle ausdrückten:

Mehr kann ich momentan noch nicht über die erste Woche schreiben. Vieles muss sich erst setzen oder in den Alltag integriert werden. Ein schönes Resümee ist das Bild meiner Mitschülerin Edith:
Es war eine sehr intensive Woche, in der ich viel gelernt habe. Auch Theorie - wie z.B. Farbenlehre - insbesondere aber über meinen Zugang und Umgang mit der Malerei. Meinen Anspruch, dass alles was ich zu Papier bringe "schön" sein muss, habe ich nach viel innerem "Kampf" hinter mir lassen können:

In der Kunsttherapie geht es nicht um das äussere Erscheinungsbild, um Schönheit oder Realismus. Kunst in der Therapie bildet nicht sichtbare Dinge ab, sondern macht Dinge sichtbar. Gefühle, die wir vielleicht nicht aussprechen können, die keinen Namen haben, die ungeordnet in uns sind.

Beeindruckend fand ich die Übung, bei der wir spontan und in wenigen Minuten die Gefühle Liebe, Angst, Trauer, Hoffnung, Wut und Freude aufmalen sollten. Es ist erstaunlich, wie ähnlich wir 13 - völlig unterschiedlichen - Frauen unsere Gefühle ausdrückten:

Mehr kann ich momentan noch nicht über die erste Woche schreiben. Vieles muss sich erst setzen oder in den Alltag integriert werden. Ein schönes Resümee ist das Bild meiner Mitschülerin Edith:
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